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Aus den Ferienaufenthalten der Kinder aus der Region Gomel ergibt sich oft weitere Hilfe. Ein Beispiel ist die „Paketaktion“ von Ehepaar Thomas und Kathrin Schafbuch, das im Sommer 2003 erstmals Kinder zu sich nach Hildesheim einlud. Am Abreisetag entstand eine neue Idee, denn jedes Kind darf nicht mehr als 20 Kilogramm Gepäck mit in das Flugzeug nehmen. Das Ehepaar Schafbuch sah das „Liegengebliebene“ und seitdem organisiert es regelmäßige Pakettransporte nach Gomel.
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Sie arbeiten dabei mit Transportunternehmen aus Belarus und mit der Organisation „International Association Help to Gomel“ zusammen, die die Pakete vor Ort an die einzelnen Empfänger verteilt. Die Zusammenarbeit mit Partnern aus Belarus, vermittelt über die Botschaft in Berlin, sei für die Gasteltern, die sonst die Pakete mit auf Reisen nahmen, eine Entlastung, so Thomas Schafbuch. Nun bleibe mehr Zeit zur Begegnung und auch für Besichtigungen vor Ort und es entfielen unnötige Wartezeiten an den Grenzen. Die ersten Aktionen verliefen reibungslos, auch dank der Unterstützung durch die Tschernobyl-Initiative der Propstei Schöppenstedt bei Braunschweig. Mittlerweile beteiligen sich sieben Kirchenkreise und fünf weitere Gruppen an den jährlich drei Aktionen zu Ostern, Weihnachten und nach den Sommerferien. Für den Versand und die Verteilung in Gomel wird pro Paket ein Beitrag von zehn Euro erhoben. Dabei werden über die Transporte nicht nur die einzelnen Pakete sondern auch Sachspenden kostenlos an Krankenhäuser, Kinder- und Altenheime verteilt.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Thomas und Kathrin Schafbuch unter der Telefonnummer 05121/131873 oder E-mail: mail@irisdruck.de |